Ein unvergessliches Wochenende für das Schulsanitäts-Team der Geislinger Emil-von-Behring-Schule und das neue liebgewonnene Maskottchen, den Waschbären Emil

Ende September 2017 nahm das Schulsanitäts-Team der Geislinger Emil-von-Behring-Schule am Bundeswettkampf der Johanniter in Koblenz teil, für den es über mehrere Monate hinweg hart trainiert hatte.

Am Freitag, den 22.September, starteten wir voll bepackt mit Isomatten, Schlafsäcken, Taschen und der kompletten Sanitätsausrüstung nach Koblenz. Jeder war gut gelaunt und die Vorfreude auf den Bundeswettkampf stieg. Mit der Vorfreude stieg aber auch die Nervosität, einige Sanis lernten im Bus für den anstehenden Theorietest, während die anderen in ihren Sitzen schliefen. Bei einem kurzen Zwischenstopp wurden wir um einen Fahrgast reicher: Das neue Maskottchen des SSD, Emil der Waschbär, wurde an einer Autobahntankstelle mit gesammelten Toilettencoupons gekauft. Mit dem neuen Mitglied an Bord kamen wir nach 6 ½ Stunden Fahrt in Koblenz an der Julius-Wegeler-Schule an, der Unterkunft fürs Wochenende. Nach dem Abendessen und einem weiteren Probefallbeispiel fielen alle müde auf ihre Isomatten.

Am Samstag, dem Wettkampftag, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Koblenzer Schloss. Dort fand der Gottesdienst vor dem Theorietest statt. Der Theorietest, welcher im Inneren des Schlosses durchgeführt wurde, war nach 15 Minuten überstanden und danach stand der praktische Teil an. Dieser fand am Deutschen Eck statt und beinhaltete 4 Wettkämpfe: Ein 4er-Fallbeispiel, drei 2er-Fallbeispiele, zwei Reanimationen und ein Trageparcours.

Bei dem 4er-Fallbeispiel hatten Paula, Julia, Albert und Niclas die Aufgabe, zwei verletzte Personen zu versorgen. Nach einer kurzen Rückmeldung durch die Jury ging es anschließend weiter mit den 2er-Fallbeispielen. Romina und Niclas behandelten einen Patienten nach einem Motorradunfall, Hannah und Jonas fanden einen alkoholisierten Pateinten vor und Teresa und Albert einen Patienten unter Drogeneinfluss. Alle drei Fallbeispiele liefen gleichzeitig ab und während die Teams aufmerksam beobachtet wurden, machte sich die Jury Notizen, um später eine Bewertung abgeben zu können. Als auch dann dieser Teil zu Ende war, ging die komplette Mannschaft gemeinsam zum Mittagessen auf ein Schiff um sich für die Reanimation zu stärken. Romina, Paula, Julia und Hannah meisterten auch diese Aufgabe erfolgreich. Mit synchronem „Weg vom Patienten“ beim Schock und gleichmäßigem Drücken zeigten die beiden Teams ihr Können. Der Trageparcours war die letzte Aufgabe und auch die konnten Jonas, Paula, Albert und Niclas von der Liste sicher und souverän bewältigen. Der Bundeswettkampf war geschafft.

Nach einem leckeren Abendessen auf der Koblenzer Festung warteten wir gespannt auf die Siegerehrung.

Mit 61,57 Punkten belegte unser Team den 8. Platz in der Kategorie A. Es wurde gejubelt und gefeiert. Ein Trommlerduo und ein DJ sorgten im Zelt für Stimmung und mit alle teilnehmenden Mannschaften genossen ausgiebig die Feier.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen. Die Stimmung war gut und alle Teilnehmer freuten sich über die gemeinsame Zeit, die man verbracht hat, und über neu gewonnene Freundschaften.

Es war ein erfolgreiches Wochenende für das ganze SSD-Team wir haben viele Erinnerungen gesammelt und Erfahrungen gemacht, die wir nicht so leicht vergessen werden. Wir danken unseren Betreuerinnen Linda Kuhn und Irmi Mühlhuber, sowie unserem Ausbilder Jan Grewer dafür, dass sie uns die Teinahme möglich gemacht haben.

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