Schweißtreibende Prüfungen in der Abteilung Altenpflege erfolgreich absolviert

Begeistert wurde am vergangenen Donnerstag die Zeugnisvergabe in der Abteilung Altenpflege an der Emil-von-Behring-Schule gefeiert. Mitglieder der Gruppe „SojaB“ umrahmten die Abschlussfeier mit dynamischen Rhythmen. 171 mündliche und 168 schriftliche Prüfungen, 70 Praxisprüfungen und 20 Facharbeiten – das ist die Bilanz der Abteilungsleiterin Evelyn Voigt auf der Abschlussfeier der Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe (3BFA3, 3BFA1), als auch der Fachschule für die Weiterbildung in der Pflege in Teilzeitform 2 (FPLT2). Schweißtreibend waren die Prüfungen, für Schüler und Lehrer allemal – aber „Ende gut – alles gut“.

Zuerst konnten die Absolventen der Fachschule für Weiterbildung ihre Zeugnisse und Urkunden in Empfang nehmen. Sie hatten sich in den letzten zwei Jahren auf eine Führungs- und Leitungsfunktion in der Pflege vorbereitet und durch Prüfungen in den Fächern Organisation und Führung, Gerontopsychiatrie sowie in Rechts- und Wirtschaftskunde und die Erstellung einer praxisbezogenen Facharbeit qualifiziert. Simone König-Calpucu erhielt für ihre hervorragende Facharbeit mit dem Thema „Implementierung eines Standards zur Beratung über finanzielle Hilfen in der häuslichen Pflege“ einen Geldpreis vom Vorsitzenden des Förderkreises der Schule, Herrn Uwe Glöckner.

Religionslehrerin Cornelia Fritz wies auf die bereichernde „bunte Mischung“ der Schüler in den Klassen der Abteilung Altenpflege hin und verglich die Schulzeit mit dem Inhalt einer „Tupperschüssel“. Es käme hier immer wieder zu „lukullischen Überraschungen“ – sowohl bei den Leistungen der Schüler, als auch bei den tatsächlichen Inhalten der mitgebrachten Pausenmahlzeiten. Ein Gourmet in den Klassen hatte sogar zur Verwunderung und teilweisen Begeisterung „Insekten im Schokoladenmantel“ mitgebracht. Jedoch enthielt die Schüssel wohl für jeden Schüler die richtige Mischung, so dass der Abschluss der Anwesenden jeweils erfolgreich absolviert werden konnte.

Den examinierten AltenpflegerInnen der Klassen 3BFA3/1 und 3BFA3/2 wurden nach dem selbstgewählten Abschiedslied „Au revoir“ von Mark Foster ein ungewöhnliches Geschenk vom Förderkreis der Emil-von-Behring-Schule überreicht: ein Dekoration-Schnabelbecher und darin eine Pulsuhr. Die stellvertretemde Förderkreisvorsitzende Melitta Bolek erklärte die Auswahl des Geschenkes damit, dass der Becher seit Jahren die Gemüter der Altenpfleger erhitze, stehe er doch für das Selbstständig-Bleiben und Selbstständig-Werden.

Sieben Ausbildungseinrichtungen (Avendi Bad Überkingen, Christophsheim Göppingen, Mobile Hilfe Kuchen, Samariterstift Geislingen, St. Elisabeth Eislingen, St. Martinus Göppingen St. Martin Deggingen) fördern die Qualität der Altenpflegeausbildung, indem sie einen Geldpreis für die besten Abschlüsse vergeben. Diesen konnte Uwe Glöckner zusammen mit ein paar Anmerkungen zur Situation in der Pflege an folgende Absolventen vergeben: Christina Haug, Stefanie Grüner, Melek Karakuyu.

Nach dem Lied „Ein Hoch auf uns“ erhielten auch die Altenpflegehelfer der Klassen 3BFA1/1 und 3BFA1/2 ihre Zeugnisse. Viele Absolventen werden an der Emil-von-Behring-Schule bleiben und das Examen als Altenpfleger in den kommenden beiden Jahren ansteuern.

Bei Fingerfood – dieses Mal ohne Insekten in Zartbitter –  und Getränken konnte dann noch die geleistete Arbeit gebührend gefeiert werden und die Feier mit Salsa-Rhythmen und Musik ausklingen.

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