Wir, drei Schülerinnen aus dem SG 2/1, machen seit einigen Monaten in Zusammenarbeit mit der Uni Würzburg (HOBOS) ein Projekt zum Thema Bienensterben.
Wir versuchen mit Hilfe verschiedener Materialien (Lehm und Totholz) die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Bienenstöcken zu regulieren um somit dem Bienensterben entgegen zu wirken.
Dies messen wir an 3 verschiedenen Bienenbeuten unserer Schule mit Hilfe von Sensoren, die uns glücklicherweise vom HOBOS-Team der Uni Würzburg zur Verfügung gestellt wurden.

Zuerst bauten wir zwei Holzrahmen und füllten sie mit den getrockneten Materialien Lehm und Totholz. Anschließend legten wir die Rahmen über die Bienenstöcke, sodass die Luftfeuchtigkeit, die nach oben steigt, am besten aufgefangen und reguliert werden kann.

Seit einigen Monaten forschen wir nun an den drei Bienenstöcken und sind auch schon auf einige Erfolge gekommen. Wir nutzen die Smartphone-App „Smart Gadget“, die wir mit den Sensoren per Bluetooth verbinden und so die Daten von Temperatur und Luftfeuchtigkeit innerhalb und außerhalb der Beuten messen und in einem Diagramm aufzeichnen lassen. Zusätzlich zeichnen wir das Wetter auf, um unterschiedliche Bedingungen deutlich zu machen.

Hier als Bsp. der 2.6.2017 am Lehm (rot = Innen-, grün = Außentemperatur / -luftfeuchtigkeit)

Wir verglichen und analysierten die Daten unserer Messungen und kamen zu dem Ergebnis, dass - im Gegensatz zum Totholz und der normalen Vergleichsbeute - der Lehm am besten abschnitt und die Feuchtigkeit besser aufnahm. So kann durch Lehm im Bienenstock hohe und unregelmäßige Luftfeuchtigkeit verhindert werden, um Schimmelbildung und damit auch Bienensterben oder Krankheiten zu verringern.

 

Autorinnen: Tinka Smolarek, Pauline Schweighofer, Romy Ita aus dem SG2/1

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