Biotechnologie zum Anfassen gab es Anfang Mai beim Besuch des mobilen Laboratoriums der Initiative Biotechnikum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Emil-von-Behring-Schule.

Pipettenkarussell, Escherichia Coli, Impföse, die Schüler des SG1/1 und ihre Biologielehrerin und Schulleiterin Gabriele Braun fühlten sich gleich von Anfang an wie Forscher in dem doppelstöckigen Fahrzeug der Initative Biotechnikum. Der Auftrag, den die Schüler nach einer Einführung im Obergeschoss des Busses bekamen, war die DNA aus einem Escherichia Coli – Bakterium zu isolieren. Dr. Tim Fechner aus dem BioTechnikum-Team leitete die Schüler an und erklärte, warum man keine menschliche DNA nehmen könne (zu wenig in Blut und Mundschleimhaut vorhanden), warum die Bakterien als Laborstamm ungefährlich sind und wofür wir Escherichia Coli im Körper brauchen (für die Verdauung). Konzentriert pipettierten die Schüler der Emil-von-Behring-Schule kleinste Mengen in die Auffanggefäße und fühlten sich dabei fast schon wie ihr Serienstar Abby in NCIS. Am Ende gelang es allen Schülern die DNA zu isolieren und auch bei kniffligen Fragen konnten sie mit Wissen aus dem Biologieunterricht glänzen. So fanden sie zum Beispiel heraus, dass man pflanzliche DNA in Cremes nur wegen der Konsistenz braucht. Das BioTechnikum bot für die anderen SG-Klassen außerdem weitere spannende Themen wie „Hefe erzeugt Elektrizität“, „Solarstrom mit Hibiskustee“ und „Dem Virus auf der Spur“ und wurde auch auf der Ausbildungsmesse begeistert besucht, weitere Informationen sind auf der Seite der Initiative www.biotechnikum.eu zu finden.

Autor/Fotograf: Eva Weber

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