Mit „IPS“ stark in die berufliche Zukunft

Ob in der Gastronomie oder in der Gesundheitspflege - Kommunikation und Teamarbeit sind für Berufsfachschüler ein wichtiges Thema für den späteren Berufsalltag. Im Februar startete darum an der Emil-von-Behring-Schule erstmals der Kurs „Individuelle Persönlichkeitsstärkung“ (IPS). Vergangene Woche erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen ein Zertifikat.

Schnell fand sich eine Gruppe von Schülerinnen, die zusätzlich zum regulären Unterricht das Kursangebot zur „Individuellen Persönlichkeitsstärkung“ angenommen hatte.

Durch Informationen, zum Beispiel über ihre persönlichen Rechte und unterschiedliche Übungen, wurde den jungen Frauen bewusster, wie sie mit ihren eigenen Fähigkeiten, persönliche „Stolpersteine“ aus dem Weg räumen können. Sie konnten die eigenen Stärken erkennen und damit üben, überzeugend, aber ohne Selbstüberschätzung, aufzutreten. Hierbei zeigte sich, wie schwer es sein kann, nicht nur die richtigen Worte zu finden, um seine Rechte oder einfach die eigene Meinung zu vertreten. Auch Übungen zu Körperhaltung, Gestik und deutliches Sprechen spielten eine große Rolle, um die eigene Botschaft klar abgeben zu können. Übungen zum „Nein-Sagen“, stellten sich als Herausforderung dar. Insbesondere Freunden oder guten Kollegen eine Absage zu erteilen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, war ein bewegendes Thema in der Gruppe. Während der Übungen verstanden alle, was einen „guten“ Freund oder Kollegen  tatsächlich ausmacht und wie wichtig dies ist, um Teamfähigkeit zu erlernen.

Die Teilnehmerinnen konnten in acht Kurseinheiten ihr persönliches Potenzial aufbauen. Insbesondere einzelne der jungen Frauen, die bereits vom Streitschlichter- Kursmodell der Emil-von-Behring-Schule profitiert hatten, erinnerten sich, was sie dort bereits gelernt hatten und konnten ihre Kenntnisse dadurch auffrischen. Besonders gefallen hat Sina zum Beispiel, dass sie so offen reden konnten und Celina beschreibt die vielen Übungen als sehr hilfreich.

Schulleiterin Gabriele Braun initiierte den Kurs, der von zwei Trainerinnen des Future Jugendberufshilfe der Bruderhaus Diakonie, Martina („Nina“) Mitlehner und Sara Achatz,  durchgeführt wurde. (Mih)

Zurück